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Wiesenschnaken

Wissenswertes
05.07.2022

Bedingt durch feucht-kühle Witterung und milde Winter können Wiesenschnaken (Tipula paludosa) im Frühjahr und Sommer massive Schäden an Rasenflächen verursachen. Auf gepflegten Rasenflächen ist ein starkes Vorkommen der Wiesenschnake an vermindertem Wachstum und dem Auftreten von nesterförmigen Kahlstellen zu erkennen.

Tipula paludosa tritt weitgehend an Gräsern auf und fliegt im August–September, die Larven sind ab September bis Oktober im Boden zu finden.

In den letzten Jahren haben aber auch Schäden durch die Kohlschnake (Tipula oleraceae) zugenommen. Diese Art fliegt sowohl im Frühjahr als auch im Herbst.

Aktuell können Wiesenschnaken nur durch den Einsatz von Nematoden bekämpft werden. Der Einsatz erfolgt im September–Oktober, 3–4 Wochen nach Flughöhepunkt der Adulten, mit Steinernema carpocapse und im März–April mit Steinernema feltiae. Hohe Wasseraufwandmengen begünstigen das Eindringen der Nematoden in den Boden und fördern die Wirksamkeit der Behandlung.